Apr
30
2010
(SE) Der Niederösterreicher mag sich nichts dabei gedacht haben, als er sich mit seinen drei Lenkdrachen auf die Jesuitenwiese in Wien begab, um sie in luftige Höhen steigen zu lassen.
Auf 700 Meter ließ der Mann die Drachen steigen, und das war zu viel für die Flugfahrt. Eine Boeing 737-500 befand sich zum gleichen Zeitpunkt wie die Lenkdrachen in der Nähe und wollte zum Landeanflug auf Piste 11 ansetzen. Der Mann mit den Lenkdrachen sorgte ohne sein Wissen dafür, dass die Maschine abdrehen musste und sich die Landung verzögerte. Die Piste 11 musste für 30 Minuten gesperrt werden. Das Hobby des Mannes sorgte dafür, dass insgesamt 50 Flugzeuge in die Warteschleife oder auf die Piste 16 ausweichen mussten. Von den Verzögerungen abgesehen, kam es zu keinen weiteren Beeinträchtigungen. Vielleicht deshalb und weil der Niederösterreicher keine böse Absicht erkennen ließ, wurde von einer Anzeige gegen den Mann abgesehen.
Tags: Flugverkehr, Jesuitenwiese, Lenkdrache, Wien
Apr
29
2010
(SE) Tokio steht als erstes Ziel fest, dass das neue Flaggschiff der Lufthansa ansteuern wird.
Am 11. Juni 2010 startet der Airbus A380 zu seinem ersten Flug in die Metropole. Zunächst soll die Maschine dreimal in der Woche nach Tokio fliegen, voraussichtlich am 4. August wird auf den täglichen Flugverkehr zwischen Frankfurt und Tokio umgestellt. Der Airbus A380 ersetzt mit seinem Einsatz die Boeing 747-400, die bisher die Strecke flog. Weitere Strecken sind bereits in der letzten Planung. So wird ab dem 25. August die größte Passagiermaschine der Welt den Flughafen Peking dreimal in der Woche ansteuern, ab Ende Oktober sind tägliche Flüge geplant. Die neuen Flugziele des Airbus A380 werden komplettiert durch die Flüge nach Johannesburg, die mit dem 25. Oktober beginnen sollen und ebenfalls für drei Tage in der Woche geplant sind.
Tags: A380, Lufthansa, Tokio
Apr
15
2010
(NI) Die Luftlinien stecken in einem dunklen Kapitel. Nach den Abstürzen einer Tupolev TU 154, einer Cessna 182 und einer Merpati 737, bei denen es viel Todesopfer und Verletzte zu beklagen gibt, folgte nun der Absturz eines Airbus A300 in Mexiko.
Direkt nach dem Start soll die Maschine abgestürzt sein, so berichteten Zeugen und Medien. Die Maschine sollte für die mexikanische Frachtfluggesellschaft AeroUnion nach Los Angeles fliegen, doch dazu kam es nicht. Bei dem Absturz wurden mehrere Teile des Airbus A300 auf eine Autobahn geschleudert, die Behörden gaben bekannt, dass es sechs Todesopfer bei dem Absturz gab, darunter die komplette 5-köpfige Mannschaft der Maschine. Über den Grund des Unfalles liegen bisher noch keine Erkenntnisse vor. Sicher ist, dass die Maschine im Jahr 1979 gebaut und 1998 zu einem Frachter umfunktioniert wurde. Im Flugbuch wurden 55.200 Flugstunden und 27.600 Starts verzeichnet. Die weiteren Ermittlungen laufen noch.
Tags: Absturz, Airbus A300