Aug
10
2010
(TI) Schon bevor der erste A380 ausgeliefert werden konnte, hatte der Flugzeugbauer Airbus immer wieder mit Problemen zu kämpfen. Unter anderen wegen Fehler in der Verkabelung war es zu Auslieferungsverzögerungen gekommen, die die Bilanz des Mutterkonzerns EADS arg strapazierten und am Image kratzten.
Jetzt passierte eine Panne in der Luft, wie die Financial Times berichtet. Bei der Lufthansa musste zum ersten Mal während eines Fluges ein Triebwerk abgeschaltet werden. In der Maschine, die sich auf dem Flug nach Frankfurt befand, leuchtete die Ölanzeige auf, der Pilot reagierte. In der Maschine befanden sich 527 Passagiere. Die Maschine, deren Triebwerke vom englischen Unternehmen Rolls-Royce hergestellt werden, flog während der Fußball-WM 2010 auch die deutsche Nationalmannschaft zu ihren Spielen. In der Luftfahrtbranche sorgte der technische Defekt für keine allzu große Aufregung. Bis auf wenige Ausnahmen habe sich der A380 in der Luft als sehr zuverlässig erwiesen.
Tags: A380, Panne, Triebwerk
Aug
02
2010
(SE) Zum wiederholten Mal wurde der Lufthansa von politischer Seite nahegelegt, den Berliner Flughafen zu ihrem dritten Drehkreuz neben Frankfurt am Main und München zu machen.
Die Lufthansa reagierte immer wieder verhalten, doch jetzt setzt sie ab September die große Boeing 747 in Berlin ein und zeigt damit, wie attraktiv der Flughafen ist und wie viele Gäste akquiriert werden können. Die Morgenpost berichtet, dass die Maschine sowohl für Kurz- als auch für Langstreckenflüge eingesetzt werden soll. Das Potential des Berliner Flughafen hat Air Berlin schon längst entdeckt. Deren Chef Joachim Hunold lässt kaum einen Monat vergehen, ohne neue Verbindungen und Bündnisse mit anderen Fluggesellschaften anzukündigen. Zusammen mit dem zufriedenen Bürgermeister Klaus Wowereit kündigte Hunold für den Winterplan drei neue Flugverbindungen an: Dubai, Miami und Mombasa. Mit 70 Zielen auf insgesamt sieben Langstreckenverbindungen rangiert Air Berlin damit deutlich auf dem ersten Platz am Berliner Himmel.
Tags: Air Berlin, Konkurrenz, Lufthansa
Jul
27
2010
(BE) Wie der arabische Nachrichtensender El Arabija berichtete, ist über der saudiarabischen Hauptstadt Riad eine Maschine der Lufthansa abgestürzt.
Laut Nachrichtensender sei die Frachtmaschine bei dem Versuch, auf dem King-Khaled-Flughafen zu landen, regelrecht auseinandergebrochen. Michael Göntgens, Sprecher bei Lufthansa-Cargo bestätigte den Absturz und ergänzte, dass die beiden Piloten in ein Krankenhaus gebracht worden seien. Der Flieger des Typs MD11 war auf einem Flug von Frankfurt nach Saudi-Arabien unterwegs gewesen. Laut Angaben des Satelliten-Senders al-Arabiya sei schon bei der Landung schwarzer Rauch zu sehen gewesen. Unter Berufung auf die zivile saudiarabische Luftfahrtbehörde bestätigte der Sender außerdem, dass die Maschine in zwei Teile auseinandergebrochen sei. Tote habe es nicht gegeben.
Tags: Absturz, Lufthansa, Riad
Jul
23
2010
(BE) Bisher war das Bild immer das Gleiche: Wenn es um Milliarden-Aufträge beim Flugzeugbau ging, stellt sich nur die Frage, ob der Zuschlag an Boeing oder Airbus geht.
Die beiden Flugzeugriesen teilten den Markt quasi alleine unter sich auf. Doch aus der Doppelkraft könnte bald ein Dreigestirn werden. Der russische Flugzeugbauer Suchoi schickt sich an, den beiden Unternehmen ernsthafte Konkurrenz zu machen, das berichtet die Frankfurter Rundschau. Mit dem Superjet-100 hat das russische Unternehmen einen Flieger auf den Markt gebracht, der sich hinter den Maschinen von Boeing und Airbus nicht verstecken muss. Es ist das erste neu entwickelte Modell seit dem Ende der Sowjetunion. Suchoi hat bereits 30 Maschinen im Wert von rund einer Milliarde Dollar verkauft. Das ist zwar im Vergleich zu den bombastischen Aufträgen der beiden Markführer nur eine Kleinigkeit. Doch China, Kanada, Brasilien und Japan haben bereits Interesse am Superjet-100 angemeldet. Mittelfristig werde das Duopol kippen, das räumte schon jetzt ein Airbus-Sprecher ein.
Quelle: www.fr-online.de
Tags: Airbus, Boeing, Flugzeugbau
Jul
21
2010
(SI) Die Bücher des Unternehmens Boeing können wieder einmal mit weiteren Aufträgen gefüllt werden. Messen sind offenbar nach wie vor ein sicheres Mittel, um mit Kunden in Kontakt zu kommen.
Der Flugzeughersteller hat im Rahmen der Luftfahrtmesse im britischen Farnborough Aufträge erhalten, die sich positiv auf die Bilanz aufwirken dürften. Das Unternehmen verkündete, dass die Fluggesellschaft Royal Jordanian drei zusätzliche Maschinen des Typs Boeing 787 bestellt habe. Der Gesamtwert des Auftrages liegt bei 500 Millionen Dollar. Royal Jordanian hat über Kauf- und Leasingvereinbarungen inzwischen 11 Maschinen reserviert. Neben dieser Lieferung hat auch die United Airlines Bestellungen bei Boeing in Auftrag gegeben. Das Unternehmen bestellte 25 Flugzeuge des Typs Boeing 787.
Tags: Aufträge, Boeing, Jordanian
Jul
20
2010
(BE) Insgesamt 30 Flugzeuge des Typs Superjet-100 wird der russische Flugzeugbauer Suchoi an die Gesellschaft Kartika Airlines nach Indonesien liefern. Suchoi teilte mit, dass der Auftrag einen Gesamtwert von 951 Millionen Dollar habe.
Das Superjet-100 ist schon deswegen ein besonderer Flieger, weil es das erste neu entwickelte Flugzeug Russlands seit dem Ende der Sowjetunion ist. Suchoi-Präsident Wladimir Prissjaschnjuk nennt den Vertrag denn auch einen „Durchbruch“ und hofft auf weitere Abnehmer für die neue Maschine im Raum Südostasien. Fast zeitgleich hat Airbus mit dem russischen Unternehmen Aeroflot die Lieferung über 11 Maschinen des Typs A330-300 vereinbart. Die Agentur Interfax meldet, dass der Auftrag, der ein Volumen von 773 Millionen Euro hat, von 2011 bis Anfang 2013 abgewickelt werde.
Quelle: www.newsticker.sueddeutsche.de
Tags: Großaufträge, Kartika Airlines, Russland