Archiv für die Kategorie 'Allgemein'

Aug 15 2011

Gehörschutz im Flugzeug

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Vielflieger und Fernreisende haben eines gemeinsam: Sie verbringen viele Stunden im Flugzeug. Für einige Menschen ist das Fliegen dabei nicht nur ein Verkehrsmittel, das sie bequem und schnell von einem Ort zum anderen Transportiert, sondern ein echtes Problem. Denn der Druckausgleich funktioniert nicht immer einwandfrei. Ohrenschmerzen oder ein unangenehmes Druckgefühl im Ohr sind die Folgen. Und wer kann sich das schon leisten? Während Vielflieger häufig Geschäftsreisende sind, die von einem Termin zum nächsten rund um die Welt jetten und immer topfit sein müssen, haben Urlauber lange für ihre Reise gespart und möchten den Urlaub unbeschwert genießen. Für alle Fälle gibt es eine Lösung: Einen Gehörschutz fürs Flugzeug. Es gibt spezielle Gehörschutzvarianten, die dafür konzipiert sind, den Druck, der bei Start und Landung entstehe, zu mildern. Auf diese Weise gehören die lästigen Ohrenschmerzen nach Flugreisen der Vergangenheit an.

Aber nicht nur Personen, die mit dem Druckausgleich bei Start und Landung Probleme haben, sollten einen Gehörschutz im Flugzeug tragen. Auch wer empfindlich auf Lautstärke reagiert oder sich durch monotones Brummen oder Dröhnen gestört fühlt, sollte auf einer Flugreise zu passenden Ohrenstöpseln greifen. Es gibt verschiedenen Varianten des Gehörschutzes, die für unterschiedliche Bedürfnisse ausgelegt sind. Wer sich im Flugzeug gerne einen Film ansieht oder Musik hören möchte, sollte zu einem speziellen Kopfhörersystem greifen, das die Umgebungsgeräusche dämmt und damit die Musik oder den Film besser hörbar macht. Wer hingegen absolute Ruhe möchte, um Schlafen zu können, sollte zu einem Gehörschutz in Plug-Form greifen, der Geräusche dämmt, gleichzeitig aber eine Belüftung des Ohres ermöglicht.

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Sep 29 2010

US-Marine kauft 124 neue Boeing Kampfjets

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Für ihre Flugzeugträger braucht die US-Marine Nachschub. Deswegen hat sie bei Boeing insgesamt 124 Kampfjets angefordert, wie die WELT berichtet. Der Auftrag wird dem Unternehmen 5,3 Milliarden Dollar in die Kassen pumpen.

Bei den Maschinen handelt es sich um die Typen Super Hornet und Growler. Es sollen 66 und 58 Flugzeuge gebaut werden, die Auslieferung soll zwischen 2012 und 2015 erfolgen. Das Unternehmen Boeing ist eigentlich eher für seine Passagiermaschinen bekannt, hat sich aber mit der Arbeit für die Rüstung längst ein zweites starkes Standbein aufgebaut. Derzeit kämpft Boeing mit dem Rivalen Airbus um einen „Jahrhundertauftrag“. Die US-Waffe benötigt 179 neue Tankflugzeuge und hat noch nicht mitgeteilt, wer den Zuschlag erhalten wird. Ob Boeing oder Airbus das Rennen macht, ist noch unklar. Dass aber die Bezeichnung „Jahrhundertauftrag“ passend ist, wird deutlich, wenn man bedenkt, dass es dabei um mindestens 35 Milliarden Dollar geht.

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Sep 23 2010

Lufthansa: Großeinkauf bei Airbus und Embraer

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Die Lufthansa geht offenbar auf Shoppig-Tour, nur dass sie dabei wohl etwas mehr Geld ausgibt, als jemand das tut, wenn er sich in die Innenstadt begibt. Insgesamt 48 neue Flugzeuge will das Unternehmen bei Airbus und Embraer bestellen.

In den Listenpreisen tauchen die Maschinen mit einem Wert von 3,5 Milliarden Euro auf. Bei Bestellungen dieser Größenordnung ist es allerdings üblich, dass es Rabatte im zweistelligen Bereich gibt, der endgültige Preis steht also noch nicht fest. Den deutlich größeren Anteil an der Shoppig-Tour der Lufthansa hat Airbus. Insgesamt 40 Flugzeuge soll der Flugzeugbauer liefern. Für die Lufthansa-Passagen sind drei Langstreckenflieger des Typs A330-300 vorgesehen, 20 Flieger kommen aus der A320-Familie. Für den Kontinentalverkehr sind 8 Maschinen des Typs Embraer 195 vorgesehen. Darüber hinaus sollen die Unternehmen Germanwings und Swissair jeweils 8 bis 5 neue Maschinen von Airbus erhalten. Die Auslieferung ist für die Jahre 2012 bis 2014 geplant.

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Sep 22 2010

Luftfahrt: Legenden und Fakten über die Bordtoilette

Es gibt Dinge, die ändern sich nie. Zum Beispiel die Annahme, dass alle menschlichen Hinterlassenschaften aus dem Flugzeug geworfen werden. Tatsächlich stimmt das aber nicht.

Wenn man sich im Flugzeug die Hände wäscht, wird das Wasser tatsächlich nach außen befördert, allerdings wird es vorher erwärmt, damit bei einer Außentemperatur von -50° C nichts einfriert. Der Inhalt der Bordtoilette wird jedoch nicht nach draußen katapultiert, sondern bis Reiseende im Flugzeug gelassen. Erst dann wird es durch dreifach gesicherte Stutzen abgesaugt. Wer schon einmal einen Katastrophenfilm gesehen hat, bei dem zwei Piloten an einer Fischvergiftung erkrankten und das Flugzeug daraufhin führerlos in 10.000 Meter Höhe trieb, wird sich fragen, ob es wahr ist, dass Piloten nicht dasselbe Essen dürfen. Das ist zumindest fast richtig. Laut Lufthansa gibt es zwar keine strikte Anweisung für Pilot und Co-Pilot, immer Unterschiedliches zu essen, aber die Empfehlung wird ausgesprochen. Es muss ja nicht gleich Fisch sein.

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Sep 21 2010

Luftfahrt als späte Karriere-Chance

In Zeiten wirtschaftlicher Probleme sind Lösungen gefragt. Und manchmal muss man auch bereit sein, völlig neue Wege zu gehen. Für Wolfgang Kalski, der ursprünglich Nachrichtentechniker war, hat ein solcher neuer Weg begonnen. Der 49-Jährige drückt noch einmal die Schulbank und lässt sich zum Fluggerätemechaniker ausbilden.

Die größte Herausforderung sieht Kalski in der Tatsache, dass er noch einmal komplett von vorne anfangen muss. Keine Schwierigkeiten bereiten ihm hingegen die Lerninhalte, damit kommt er bis auf eine Ausnahme gut zurecht. Lediglich das Umrechnen von Zoll in Millimeter bereitet dem Azubi Probleme. „Dabei wirst Du verrückt“, bringt er seinen Ärger auf den Punkt. Die Chancen, in der Luftfahrt einen Neuanfang zu starten, stehen auch in Krisenzeiten außerordentlich gut. Ausbilder Wolfgang Rucht betont, dass es für die Spätstarter vor der Krise nach Abschluss der Ausbildung eine Vermittlungsquote von 100 Prozent gab. Und auch jetzt stehen die Chancen gut, in der Luftfahrt späte Karriere zu machen.

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Sep 16 2010

A350: Airbus zieht es nach China

Die Zukunft von Airbus ist chinesisch. Zumindest teilweise. Das weiß der FOCUS zu berichten. Denn zukünftig sollen Teile des A350 auch in China hergestellt werden. Airbus erhofft sich durch diesen Schritt lukrative Aufträge aus dem Fernen Osten.

Insgesamt sollen 5 Prozent der Komponenten für den A350 aus China kommen. Airbus arbeitet in diesem Bereich mit dem chinesischen Unternehmen Commercial Aircraft Company (CAC) zusammen. Wie Airbus verlautbaren ließ, werden durch CAC kohlfaserverstärkte Kunststoffe zweier verschiedener Komponenten produziert. Die Zusammenarbeit könnte sich für Airbus schon bald positiv auswirken. Medienberichten zufolge verhandelt das Unternehmen derzeit über den Verkauf von 120 Flugzeugen nach China. Doch das soll erst der Anfang von weiteren Geschäften sein. In Zukunft sollen bis zu 200 Flugzeuge nach China verkauft werden. Dazu gehört unter anderem auch der Superairbus A380. Für Airbus kann sich also im Fernen Osten noch so einiges tun.

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