Sep
16
2010
Die Zukunft von Airbus ist chinesisch. Zumindest teilweise. Das weiß der FOCUS zu berichten. Denn zukünftig sollen Teile des A350 auch in China hergestellt werden. Airbus erhofft sich durch diesen Schritt lukrative Aufträge aus dem Fernen Osten.
Insgesamt sollen 5 Prozent der Komponenten für den A350 aus China kommen. Airbus arbeitet in diesem Bereich mit dem chinesischen Unternehmen Commercial Aircraft Company (CAC) zusammen. Wie Airbus verlautbaren ließ, werden durch CAC kohlfaserverstärkte Kunststoffe zweier verschiedener Komponenten produziert. Die Zusammenarbeit könnte sich für Airbus schon bald positiv auswirken. Medienberichten zufolge verhandelt das Unternehmen derzeit über den Verkauf von 120 Flugzeugen nach China. Doch das soll erst der Anfang von weiteren Geschäften sein. In Zukunft sollen bis zu 200 Flugzeuge nach China verkauft werden. Dazu gehört unter anderem auch der Superairbus A380. Für Airbus kann sich also im Fernen Osten noch so einiges tun.
Tags: A350, Airbus, China
Sep
14
2010
Jeder, der schon einmal geflogen ist, weiß, dass man lange Zeit am Flughafen verbringt, bevor man endlich in seinem Flieger sitzt. Das kann zu einer ziemlich langweiligen Sache werden und an den Nerven zerren. Es sei denn, man hat das Glück auf einem Flughafen zu sein, der sich darum kümmert, die Wartezeit so angenehm wie möglich zu gestalten.
Der Flughafen Changi International in Singapur hat sich der Sache angenommen und präsentiert seinen Passagieren nicht nur einen Koi-Teich und ein Tropenhaus zur Entspannung. Wer mehr Action braucht, kann sich auf die riesige Riesenrutsche „Slide@T9“ begeben. Es handelt sich dabei um die größte Rutsche in ganz Singapur. Der Franz-Josef-Strauß-Flughafen in München hält eine andere Attraktion bereit. Er verfügt über eine eigene Brauerei. Das Airbräu-Bier hat sich als äußerst beliebt erwiesen und wird direkt im Flughafen gebraut. Und wem der Sinn nach Kultur steht, der kann am Flughafen Amsterdam die Stücke im Rijksmuseum bewundern.
Tags: Flughafen, Freizeit-Event, Wartezeit
Aug
16
2010
(BE) Es sind winzige verknöcherte Schuppen, die den Hai so unfassbar schwimmen lassen. Und es ist die Tatsache, dass sein Körper wie ein riesiger Zahn aufgebaut ist, der den Hai trotz des Wasserwiderstandes auf ein eindrucksvolles Schwimm-Tempo bringt.
Flugzeugingenieure wollen sich nun genau dieses Prinzip für den Bau von Flugzeugen zunutze machen, so die berichtet die WELT. Die Oberflächenstruktur des Hais beschäftigt die Forschung schon seit Jahren. Wenn man sich bei der Beschaffenheit von Flugzeugen den Eigenschaften der Haifische anpassen könnte, wäre das nicht nur für den Strömungswiderstand optimal. Es könnten Treibstoff, Abgase und Kosten gespart werden. Forscher vom Fraunhofer Institut haben nun einen besonderen Lack entwickelt, der dem Flugzeug neue und bessere Eigenschaften bringen soll. Neben dem verbesserten Strömungswiderstand bietet der Lack den Vorteil, dass er extrem widerstandsfähig ist und über Jahre nicht ausgetauscht werden muss. Die Forscher wurden für ihre Arbeit mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2010 ausgezeichnet.
Tags: Bau, Flugzeugentwicklung, Haifische
Aug
13
2010
(NI) Noch vor wenigen Tagen kannte kaum jemand Steven Slater. Doch seitdem der Flugbegleiter einer Frau, die sich vorzeitig abschnallte, lautstark die Meinung sagte und dann über die Notfallrutsche mit Dosenbier das Flugzeug verließ, ist alles anders.
Slater wurde kurze Zeit später von der Polizei festgenommen, jetzt drohen ihm bis zu sieben Jahre Haft. Doch für die Amerikaner ist Slater inzwischen so etwas wie ein Volksheld geworden, er sprach den Menschen offenbar aus der Seele. Auf Twitter oder Facebook wurden regelrechte Fan-Gruppen gegründet, eine Internetseite mit dem Namen „freestevenslater.com“ gibt es auch schon. Es wird Geld gesammelt, um die Verteidigung Slaters zu zahlen, sogar auf Kaffeetassen und T-Shirts findet man das Gesicht des Stewards. Slaters Anwalt betonte, er habe niemandem Schaden zugefügt. Doch es gibt auch kritische Stimmen. So berichten Passagiere, Slater habe keineswegs den Koffer einer Reisenden auf den Kopf bekommen, wie es kürzlich noch hieß. Und unflätig sei nicht die Passagierin gewesen, sondern ausschließlich Slater.
Tags: Fangemeinde, Flugbegleiter, Steven Slater
Jul
28
2010
Zerbrechlich wirkte die „Zephyr“, als sie sich aufmachte, um ihren Rekordflug anzutreten.
Am 9. Juli hob das mit Solar betriebene Flugzeug ab, erst 336 Stunden und 31 Minuten später setzte es wieder zur Landung an. Damit brach die „Zephyr“ gleich mehrere Rekorde, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Nie zuvor hatte ein durch Sonnenenergie angetriebenes Flugzeug einen längeren Non-Stop-Flug geschafft. Das Flugzeug, das über eine Spannweite von immerhin 22,5 Metern verfügt, wiegt dabei gerade einmal 50 Kilogramm, wie die Entwickler des britischen Rüstungskonzerns Qinetic erläuterten. Es bedürfte also gerade einmal ein paar starker Männer, um die Maschine buchstäblich in die Luft zu werfen. Auch der Schweizer Abenteurer Bertrand Piccard liebäugelt mit der Solartechnik. Er möchte mit seiner „Solar Impulse“ demnächst die Welt umrunden.
Tags: Flugzeug, Solar, Zephyr
Jul
22
2010
(TI) Flugreisen können eine anstrengende Angelegenheit sein. Insbesondere wenn der Platz in den Sitzreihen knapp ist, weiß man schon nach kurzer Zeit nicht mehr, wie man sitzen soll.
Doch einen rechtlichen Anspruch auf Beinfreiheit gibt es nicht, das stellte die Sprecherin des Luftfahrt-Bundesamtes in Braunschweig, Cornelia Cramer, klar. Der Süddeutschen Zeitung sagte sie, dass die Fluggesellschaften lediglich nachweisen müssten, dass sie in der Lage wären, ein Flugzeug innerhalb von 90 Sekunden zu evakuieren. Thorsten Schäfer vom Deutschen Reiseverband in Berlin ergänzte, dass es aber die Möglichkeit gebe, sich schon vorher über die Beinfreiheit bei den Fluggesellschaften zu informieren. Zudem könne man sich auch Plätze reservieren lassen. Wer besonderen Wert auf größtmögliche Bewegungsfreiheit legt, kann sich auch für die sogenannten XL-Sitze entscheiden. Diese Form der Bequemlichkeit kostet allerdings Aufschlag.
Quelle: www.newsticker.sueddeutsche.de
Tags: Beinfreiheit, Flugreisen, Luftfahrt-Bundesamt