Expedia Weltrekord Speed Dating

Das Expedia Weltrekord Speed-Dating

Wenn die Urlaubssonne lacht, schlagen die Herzen höher. Das dachte sich auch das Reiseunternehmen Expedia und startete einen Speed-Dating-Versuch in Urlaubsstimmung – auf mehr als elf Kilometer Höhe. 60 Flirtwillige aus Deutschland, Österreich, Großbritannien, Irland, Frankreich nahmen Ende Juni 2013 an der Aktion „Letzter Aufruf: Wolke 7“ teil.

Auf einem Flug von London nach Venedig lernte so jeder Liebessuchende 20 potentielle Partner des anderen Geschlechts kennen – in jeweils drei Minuten! Unter den wachsamen Augen von Craig Glenday, Chefredakteur des Guinness-Buchs der Rekorde, fanden in einer Stunde so mehr als 1000 Speed-Dates statt – genug, um einen neuen Weltrekord im Speed-Dating aufzustellen.

Expedia

Praktisch sah das Ganze dann so aus: Während die Damen ihre Fensterplätze behielten, mussten die männlichen Teilnehmer beständig rotieren. Dabei taten auch Platzenge und Turbulenzen dem ungewöhnlichen Projekt keinen Abbruch; wie ein mitreisender Reporter enthüllte, litten einige der Teilnehmer jedoch unter schlimmer Flugangst. Um die nötige Flughöhe eine Stunde lang beizubehalten, musste der Pilot zudem einen Umweg über Frankreich fliegen. Doch mit Ankunft in Venedig war das Abenteuer für die Teilnehmer noch lange nicht vorbei. Denn der Flirtmarathon über den Wolken war Teil eines 24-stündigen Dating-Trips, bei dem sich die Teilnehmer in London und Venedig, zu Land, zu Wasser und in der Luft, näherkommen sollten. Bei Gondelfahrten und Weinproben erhielten die Teilnehmer Gelegenheit, die frisch geknüpften Bekanntschaften zu vertiefen.

Hintergrund der Aktion von Expedia war eine hauseigene Studie des Reiseunternehmens, die ergeben hatte, dass viele Singles beim ersten Gespräch über spannende Reisen und Urlaubserlebnisse sprechen, um das Eis zu brechen. Aber ging das Experiment unter den Wolken auch auf? Wie viele Pärchen würden unter scheinbar optimalen Bedingungen – auf Reisen und mit Flirtgelegenheit – zusammenkommen? Auch wenn die große Liebe bei so viel Datingstress und Medienrummel sicher nicht dabei war – einigen Presseberichten zufolge verbrachte zumindest nicht jeder der Teilnehmer die letzte Nacht im eigenen Hotelbett.