Archiv für die Kategorie 'Flugunfälle'

Jul 27 2010

Lufthansa-Flieger stürzt über Riad ab

(BE) Wie der arabische Nachrichtensender El Arabija berichtete, ist über der saudiarabischen Hauptstadt Riad eine Maschine der Lufthansa abgestürzt.

Laut Nachrichtensender sei die Frachtmaschine bei dem Versuch, auf dem King-Khaled-Flughafen zu landen, regelrecht auseinandergebrochen. Michael Göntgens, Sprecher bei Lufthansa-Cargo bestätigte den Absturz und ergänzte, dass die beiden Piloten in ein Krankenhaus gebracht worden seien. Der Flieger des Typs MD11 war auf einem Flug von Frankfurt nach Saudi-Arabien unterwegs gewesen. Laut Angaben des Satelliten-Senders al-Arabiya sei schon bei der Landung schwarzer Rauch zu sehen gewesen. Unter Berufung auf die zivile saudiarabische Luftfahrtbehörde bestätigte der Sender außerdem, dass die Maschine in zwei Teile auseinandergebrochen sei. Tote habe es nicht gegeben.

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Jul 26 2010

Trauriges Jubiläum des Concorde-Absturzes

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(NI) Zum zehnten Mal jährt sich die Katastrophe des Absturzes des Überschallfliegers Concorde. Der Unfall läutete das Ende der Ära „Concorde“ ein, bis heute gibt es keinen Nachfolger der Maschine.

Der STERN berichtet, es war der erste und letzte Absturz einer Concorde, bei dem vor 10 Jahren 113 Menschen ums Leben kamen. Verursacht wurde das schreckliche Ereignis durch einen Metallsplitter, der auf der Fahrbahn gelegen hatte. Dadurch wurde eine unheilvolle Kettenreaktion ausgelöst. Der vordere Reifen der Maschine platzte, Metallteile schleuderten unter die Tragfläche, der Tank Nummer 5 wurde aufgerissen. Kurze Zeit später fing das Kerosin Feuer und sorgte für eine gewaltige Explosion in der Ortschaft Gonesse. Die Concorde stürzte auf das Hotel „Hotelissimo“. Wie durch ein Wunder war das jedoch nahezu menschleer, die meisten Gäste befanden sich außerhalb des Hotels. Die Frage nach der Verantwortung für das Unglück ist noch immer nicht abschließend geklärt. Bei dem Absturz waren auch 97 Deutsche ums Leben gekommen.

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Jul 19 2010

Bolivien: Flugzeug ohne Pilot

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(TI) Eigentlich hätte Boliviens Regierungschef Evo Morales doppelt Grund, sich zu freuen. Zum einen ist er noch am Leben und zum anderen steht ein fabrikneues Flugzeug für ihn bereit.

Morales musste in den letzten Jahren immer wieder technische Probleme und Notlandungen mit dem völlig veralteten amerikanischen Sabreliner-Flugzeg in Kauf nehmen. Das berichtet die Financial Times Deutschland. Schlimmer noch steht es um die ursprünglich vier Hubschrauber des Landes. Inzwischen gibt es nur noch zwei, da Abstürze die restlichen Maschinen unbrauchbar gemacht haben. Morales war bei beiden Abstürzen kurz vorher ausgestiegen. Trotz den schwachen Finanzlage Boliviens hatte der Regierungschef also alle Argumente auf seiner Seite, als er sich entschied, in den Falcon-Luxusjet zu investieren. Mit dem französischen Flugzeugbauer Dassault konnte er sich auf einen verlässlichen Partner freuen, die zuverlässig und pünktlich lieferte. Doch keiner der Piloten hat die Qualifikation, die Maschine zu fliegen, die nötigen 100 Flugstunden fehlen. Bolivien sucht jetzt im Ausland nach einem Piloten. Solange muss Morales doch wieder in die alten Maschinen steigen.

Quelle: www.ftd.de

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Jul 14 2010

Lebensgefährliche Laserattacken auf Piloten

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(NI) In Fußballstadien werden sie immer wieder gesehen, die roten oder blauen Lichtpunkte, erzeugt durch Laserpointer. Meist zeigen sie auf den Schiedsrichter, um auf Fehlentscheidungen hinzuweisen. Doch es gibt auch einen sehr viel gefährlicheren Trend.

Immer häufiger werden Piloten Opfer dieser Attacken mit dem Licht. Die Gefahr ist lebensbedrohend, denn aufgrund des Blendens durch die Laserpointer sind die Piloten für Momente außer Gefecht gesetzt. Momente, die über Leben und Tod entscheiden können. Am vergangenen Freitag traf es die Besatzung eines Intensivtransporthubschraubers der DRF Luftrettung. Der Co-Pilot konnte einige Sekunden nichts sehen. Der Pilot erkannte, dass die Quelle für das Lichtsignal ein VW Bulli war. Axel Raab, Sprecher der Deutschen Flugsicherung, berichtet, dass solche Attacken seit einem Jahr nahezu täglich vorkommen. Für die Piloten sind diese Angriffe höchster Stress. Innerhalb kürzester Zeit sind die Cockpits lichthell, der Flug gerät in ernste Gefahr. Raab betont, dass Laserattacken keine „dummen Jungenstreiche“ sind, sondern Straftaten darstellen.

Quelle: www.derwesten.de

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Jul 02 2010

Airbus-Crew ist für Absturz im Mittelmeer verantwortlich

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(SI) Wie es von der zuständigen Staatsanwaltschaft verkündet worden ist, soll die Crew des im November 2008 abgestürzten Airbus A 320 verantwortlich sein.

Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft soll das Flugzeugunglück im Mittelmeer ereignet haben, weil die Crew beziehungsweise der Pilot die Kontrolle über den Flieger verloren haben soll. Die Untersuchung hat ergeben, dass es nach einem misslungenen Testflugmanöver mit einer geliehenen Maschine von Air New Zealand zu diesem Unglück gekommen sein soll.

Laut Gutachten der Justizbehörde habe die Crew bei dem besagten Testflug die Kontrolle über die Maschine verloren, als sie eine zu niedrige Flughöhe erreicht hatten. Da dieses Flugverhalten nicht unter den herkömmlichen Bedingungen stattgefunden hat, sieht die Staatsanwaltschaft die Schuld bei der Crew. Bei diesem Testflug sind alle sieben Crewmitglieder ums Leben gekommen.

Nach den gutachtlichen Auswertungen wurde festgestellt, dass zwei der drei Sonden nicht funktionsfähig waren. Die Staatsanwaltschaft ist jedoch nicht der Überzeugung, dass technische Probleme zum Absturz geführt haben, sondern es vermutlich am Fehlverhalten der Crewmitglieder lag.

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Jun 25 2010

Flugzeugunfälle am Boden

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(TI) Die Pilotenvereinigung „Cockpit“ sorgt sich in besonderem Maße um die Flugsicherheit. Deshalb untersucht sie jedes Jahr deutsche Flughäfen.

Nürnberg und München bekamen gute Wertung von „Cockpit“. Hof und Memmingen dagegen erhielten schlechte Bewertungen durch die Pilotenvereinigung. Als einzig mangelfreier Flughafen wurde der Airport in München ausgezeichnet. Nürnberg schneidet zwar gut ab, ist aber verbesserungswürdig, beispielsweise fehlen Querrillen auf dem Boden, um ein Abrutschen bei schlechtem Wetter zu verhindern. Auch die Befeuerung sei nicht optimal. Die Flughäfen in Hof und Memmingen und weitere fünf Flughäfen erhielten von „Cockpit“ jeweils einen Mangelstern. Weder verfügen sie über ein paralleles Rollfeld noch seien Sicherheitszonen an den Enden der Landebahnen zu finden. Getestet werden durch „Cockpit“ die Ausrüstungen von Flughäfen, die für einen sicheren Start und eine sichere Landung sorgen sollen. Die meisten Unfälle, so das Credo, passieren nicht in der Luft, sondern am Boden.

Quelle: www.nn-online.de

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