Archiv für die Kategorie 'Nachrichten'

Jul 10 2013

Expedia Weltrekord Speed Dating

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Das Expedia Weltrekord Speed-Dating

Wenn die Urlaubssonne lacht, schlagen die Herzen höher. Das dachte sich auch das Reiseunternehmen Expedia und startete einen Speed-Dating-Versuch in Urlaubsstimmung – auf mehr als elf Kilometer Höhe. 60 Flirtwillige aus Deutschland, Österreich, Großbritannien, Irland, Frankreich nahmen Ende Juni 2013 an der Aktion „Letzter Aufruf: Wolke 7“ teil.

Auf einem Flug von London nach Venedig lernte so jeder Liebessuchende 20 potentielle Partner des anderen Geschlechts kennen – in jeweils drei Minuten! Unter den wachsamen Augen von Craig Glenday, Chefredakteur des Guinness-Buchs der Rekorde, fanden in einer Stunde so mehr als 1000 Speed-Dates statt – genug, um einen neuen Weltrekord im Speed-Dating aufzustellen.

Expedia

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Sep 09 2010

Flugzeuge: Rettendes Bierglas und Bombenalarm

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Dass ausgerechnet ein Glas Bier das Leben von Michael S. retten würde, hätte er auch nicht für möglich gehalten, als er sich auf den Weg zur Flugschau in Schnaittach-Lillinghof in Bayern machte. Am vergangenen Sonntag musste der junge Mann miterleben, wie ein historisches Doppeldecker-Flugzeug des Typs Tiger Moth von der Startbahn abkam. Die Maschine raste in das Publikum und verletzte fünf Menschen schwer, 33 wurden leicht verletzt. Und es gab einen Todesfall. Hildegard S. konnte nicht rechtzeitig reagieren, als der Propeller der historischen Maschine auf sie zukam. Durch den Propeller getroffen, sackte sie zusammen und war nur einige Momente später tot. Michael S. hatte direkt neben ihr gestanden, sich aber kurze Zeit vorher entschieden, sein leeres Bierglas zurück zur Theke zu bringen. Und genau das hat ihm wahrscheinlich das Leben gerettet.
Warum die Maschine nicht wie geplant abgehoben ist, sondern in die Menge raste, gibt den Experten Rätsel auf. Technische Mängel konnten nach der eingehenden Untersuchung der Tiger Moth nicht festgestellt werden. Die Rede ist von einem plötzlichen Windstoß, bestätigt ist das aber bislang noch nicht.
Die Befragung des Piloten verlief bisher erfolglos, weil er unter Schock stand und noch nicht vernehmungsfähig war.

Bombenalarm in Los Angeles

Pünktlich zum Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 mussten die Behörden in Los Angeles sich mit einer Bombendrohung beschäftigen. Eine thailändische Passiermaschine der Fluggesellschaft Thai Airlines war auf dem Flug von Bangkok nach Los Angeles in eine brisante Situation geraten. Auf einer Bordtoilette war die Drohung entdeckt worden, es sei eine Bombe an Bord. Am Flughafen in Los Angeles wurde das Flugzeug sofort an einen abgelegenen Teil des Flughafens gebracht und gründlichst untersucht. Doch es wurden keine Sprengkörper im Flugzeug gefunden. Um den 11. September herum sind die Sicherheitskräfte der USA besonders sensibel und reagieren auf jede mögliche Bedrohung. In diesem Fall erwies sich die Drohung glücklicherweise als unwahr.

USA: Volksheld vor Gericht

Aus der Laune eines frustrierten Arbeitnehmers heraus ist in den Vereinigten Staaten ein neuer Volksheld geboren worden. Der Flugbegleiter Steve Slater hatte nach einem Streit mit einer Passagierin, die sich nicht anschnallen wollte, das Flugzeug kurz nach der Landung auf dem Flughafen in New York über die Notrutsche verlassen. Dass er sich vorher noch eine Dose Bier mitnahm, machte ihn zur Kultfigur. Fans von Slater haben den Ausspruch „Schnapp Dir ein Bier und mach den Slater“ zu einer populären Umgangsform etabliert.
Doch jetzt steht Slater vor Gericht. Und das hält für ihn ein mögliches Strafmaß von sieben Jahren bereit. Die Anklagepunkte lauten „Grober Unfug“, „Rücksichtsloses Verhalten“ und „Kriminelle Gefährdung“. Und auch die Billigfluglinie JetBlue kann weder den Kultstatus Slaters erkennen noch über seine Aktion lachen.
Slater selbst hat inzwischen einen eigenen Medienmanager, der sich um Interviewanfragen und Talkshow-Einladungen kümmert. Die Fluglinie hat der ehemalige Flugbegleiter für die erste Klasse inzwischen verlassen. Und seine Strategie vor Gericht ist ebenfalls klar. Slater bat um eine psychologische Begutachtung.
Aufgrund seiner Popularität ist nicht zu erwarten, dass die Höchststrafe für Slater verhängt wird. Er wird aber in nächsten Zeit sicherlich hohe Einnahmen durch seine Medienpräsenz erzielen. Die braucht er wohl auch, denn die Fluggesellschaft denkt darüber nach, den finanziellen Schaden, der entstanden ist, Steven Slater in Rechnung zu stellen.

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Sep 03 2010

Verkehrsflugzeuge: Laserattacken, Vogelschlag und Notlandungen

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Diesmal kamen die Täter aus dem Raum Mönchengladbach. Am Mittwochabend mussten die Piloten einer Passagiermaschine mit den Folgen eines Scherzes zurechtkommen, der nicht im geringsten lustig ist. Die Maschine wurde von einem Laserpointer geblendet. Schon häufiger wurde in letzter Zeit darüber berichtet, dass Flüge durch diese Laserattacken gefährdet wurden. Dabei handelt es sich keinesfalls um ein Kavaliersdelikt.

Die Sicherheit eines Fluges und damit die Sicherheit von Menschenleben gerät in Gefahr, wenn die Piloten von dem aufdringlichen Licht der Laserpointer geblendet werden. Im Fall von Mönchengladbach wurde sofort eine Sonderkommission von der Polizei gebildet. Ein Verdächtiger konnte dennoch nicht ermittelt werden. Der Angriff vom Mittwoch war bereits der Dritte innerhalb von drei Tagen.

Notlandung wegen verschüttetem Getränk

Eine Britin brachte den Piloten einer Passagiermaschine dazu, außerplanmäßig zwischenzulanden. Auf einem Flug von Liverpool nach Posen hatte sie ein heißes Getränk zu sich nehmen wollen und sich dabei ein wenig zu ungeschickt angestellt. Sie hatte das Getränk verschüttet und sich dabei Verbrennungen zugezogen. Der Pilot musste daher auf dem Bremer Flughafen einen ungeplanten Stopp einlegen. Feuerwehr, Rettungssanitäter und eine Ärztin nahmen die Passagierin in Empfang und behandelten sie direkt am Flughafen. Kurze Zeit später konnte der Flug fortgesetzt werden. Die Frau musste ihre Reise nach Polen jedoch mit dem Zug fortsetzen, denn der Pilot beschied, dass die Verletzte aus Sicherheitsgründen nicht wieder an Bord gehen durfte.

Ärger um vermeintliche „Terroristen“

Eigentlich war die pakistanische Militär-Delegation auf dem Weg zu einem wichtigen Treffen mit dem US-Militär in Tampa (Florida). Doch daraus sollte nichts werden. Ein Fluggast fühlte sich von den Männern bedroht und äußerte offen seine Angst davor, dass es sich bei ihnen um Terroristen handeln könnte. Vorher hatten die Männer der Delegation Gespräche miteinander geführt, die dem Passagier Angst eingejagt hatten. Für zusätzliche Verwirrung sorgte offenbar ein Streit zwischen einem pakistanischen Vertreter und einer Flugbegleiterin. Er hatte sich laut über sie beschwert und damit gedroht, dass dies „ihre letzte Aufgabe“ an Bord sei. Wohl auch diese Aussage wurde falsch interpretiert, die gesamte Militär-Delegation musste die Maschine auf Anweisung des Personals verlassen. Die war drüber so empört, dass sie das Treffen mit dem US-Militär kurzerhand absagte. Doch vorher wurden die Männer aus Pakistan zwei Stunden lang am Flughafen verhört.

Flugsicherheit: Angst vor der Meise

Das kleine Tier kann wie ein Geschoss wirken. Eine Meise kann bereits zu Katastrophen beim Landeanflug führen. Die Gefahr von Zusammenstößen von Flugzeugen und Vögeln oder Vogelschwärmen wird von der Flugsicherheit sehr ernst genommen. Auf dem Frankfurter Flughafen ist das ein besonderes Thema, denn mit der neuen Landebahn Nordwest gibt es ein Problem: Sie kreuzt die traditionellen Routen, die Vogelschwärme alljährlich benutzen. Die Flughafenbetreiber wollen nun mit einem Überwachungssystem mit hochmodernen Kameras dafür sorgen, dass die Tiere und die Flugzeuge nicht miteinander kollidieren. Vogelschlag ist schon seit Jahren ein ernsthaftes Problem. Allen zwischen 2001 und 2004 hat der „Deutsche Ausschuss zur Verhütung von Vogelschlägen im Luftverkehr (DAVVL) 330 Zusammenstöße von Vögeln mit Flugzeugen gezählt. Der für das Überwachungssystem zuständige Ingenieur Holger Vogel von Carl-Zeiss-Optronics sagte zu der neuen Technik: „Wir haben da Neuland betreten.“

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Aug 27 2010

Flugsicherheit: Chinas schwarze Woche

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(NI) Es scheint verhext zu sein im Moment auf dem Flughafen in Peking. Am vergangenen Dienstag war es auf dem chinesischen Flughafen zu einer Bruchlandung einer brasilianischen Embraer ERJ-190 gekommen. Dabei waren insgesamt 42 Menschen ums Leben gekommen. Nur einen Tag später kam er erneut zu einem Unfall.

china flugsicherheitEine Maschine gleichen Typs rutsche über die Landebahn hinaus. Bekannt wurde der Unfall erst heute, verletzt wurde nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua diesmal niemand.

Warten auf Klärung
Nachdem bei dem ersten Unfall die brasilianische Maschine auseinandergebrochen war, warten jetzt Experten auf die Auswertung der Black Box, die inzwischen gefunden wurde. Der Flugdatenschreiber und der Stimmrekorder könnten Aufschlüsse über die genaue Ursache des Absturzes geben. De Hersteller des Flugzeugs, Embraer, ahnt wohl, dass die Luft in den nächsten Wochen dünner werden könnte und schickte zusätzlich Techniker ins Land, um den chinesischen Behörden bei der Suche nach der Ursache zu helfen. Ob diese Maßnahme dem Flugzeughersteller hilft, hängt sicherlich von den Ergebnissen ab. Sicher scheint jedoch, dass auf Embraer stürmische Zeiten zukommen. Daran werden auch die nach China geschickten Experten und Techniker nichts ändern.

Zweifel an der chinesischen Flugsicherheit
Schon nach dem ersten Absturz begann eine Diskussion über die Flugsicherheit in China. Doch die internationalen Fluggesellschaften kritisieren schon seit über einem Jahr, dass es um de Sicherheit auf Chinas Flughäfen schlecht bestellt sei. Immer wieder war es in China zu Unfällen gekommen, die teils größer, teils kleiner waren. Aber immer spielte der Faktor Sicherheit eine entscheidende Rolle. Schon im August hatte sich die Fluglinie China Southern gegen nächtliche Starts und Landungen auf dem Flughafen Yichun entschieden. Als Grund für diese Vorsichtsmaßnahme wurde die Lage des Flughafens angegeben. Der Flughafen, der in einem bewaldeten Tal liegt, weise eine nicht optimale Runway-Beleuchtung auf, zudem seien die Wind- und Wetterbedingungen nicht ungefährlich.

Auch Brasilien muss sich der Kritik stellen
Zwei Unfälle, zwei Tage hintereinander auf demselben Flughafen. Dass Peking dabei in die Kritik gerät, ist nur folgerichtig. Doch naheliegenderweise stellt sich auch die Frage nach dem Flugzeug, schließlich handelte es sich in beiden Fällen um das gleiche Modell. Und die Erkenntnisse sind auch hier besorgniserregend. Schon im Juni hatten Flugzeugkontrolleure über Probleme bei Flugzeugen der brasilianischen Fluglinie Embraer berichtet. Die Rede war von Rissen in den Triebwerksturbinen. Hinzu kamen fehlerhafte Informationen, die sich in den Kontrollsystemen der Maschinen zeigten. Damals hieß es, alle Probleme seien mit dem Triebwerkshersteller General Electric behoben worden. Außerdem sei alles durch Gespräche mit der Flugsicherungsbehörde erörtert worden. Nach den beiden Unfällen auf dem Flughafen in Peking werden sicherlich jetzt einige neue Aspekte erörtert werden müssen.

Chinas offener Luftraum
Derzeit prasselt es von allen Seiten auf China ein. Nachdem ein Flugzeug einen Geisterflug 200 Kilometer ins Landesinnere machen konnte, ohne aufgehalten zu werden, fragte sich die Öffentlichkeit, was wohl wäre, wenn das ein Terrorangriff hätten werden sollen. Die beiden Unfälle in Peking, die an zwei aufeinanderfolgenden Tagen passierten, dürften kaum zu einer Beruhigung der Situation beitragen.

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Aug 20 2010

China: Flugzeugabsturz erinnert an Matthias Rust

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(BE) Es war das Jahr 1987, als ein junger Mann für weltweite Schlagzeilen sorgte. Der Deutsche Matthias Rust war damals mit seiner Sportmaschine unbehelligt bis nach Moskau geflogen und auf dem Roten Platz gelandet.

Von überall her kamen die kritischen Rufe nach der Sicherheit des Luftraumes. Wenn ein junger Sportflieger das könne, wie sähe es dann mit Militär- oder Terroranschlägen aus? Heute, im Jahr 2010, muss die Frage erneut gestellt werden. Wahrscheinlich aus Nordkorea kam der Flieger, der 200 Kilometer ins chinesische Binnenland geflogen war, ohne dass die chinesische Luftwaffe in irgendeiner Form darauf reagiert hätte. Die Debatten, wie das passieren konnte, überschlagen sich. Internetnutzer haben sogar Fotos online gestellt, aus denen hervorgeht, dass es sich um eine Maschine der nordkoreanischen Volksarmee gehandelt habe. Die chinesische Regierung äußerte sich zunächst zurückhaltend und merkte an, die Untersuchungen hätten erst begonnen. Zu einer Verhaftung des Piloten, so wie damals bei Matthias Rust, wird es in jedem Fall nicht kommen. Der Flieger stürzte nach seinem Geisterflug durch China in der nordostchinesischen Provinz Liaoning ab.

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Aug 19 2010

Saudi-Arabien: Das mysteriöse Flugzeugunglück von Riad

(NI) Es hieß, dass eine Reifenpanne verantwortlich gewesen sei, als am 27. Juli eine mit 80 Tonnen Fracht beladene Maschine der Lufthansa Cargo verunglückte. Die Maschine des Typs MD11 war bei der Landung in Riad in zwei Teile zerbrochen.

Durch ein ausbrechendes Feuer schmolz der obere Teil des Rumpfes, die verletzten Piloten konnten sich jedoch über die Notrutsche retten. Wie SPIEGEL-Online berichtet, kann man die Reifenpanne, die ursächlich für das Unglück gewesen sein soll, inzwischen bezweifeln. Beamte der Flugunfalluntersuchung (BFU) entdeckten Hinweise darauf, dass das Flugzeug Gefahrengut geladen hatte. Des weiteren wird nicht ausgeschlossen, dass das amerikanische Militär heimlich gefährliches Material mit der MD11 hatte transportieren lassen. Lufthansa Cargo äußerte sich sparsam zu den Vermutungen. Auf die Frage nach dem Transportgut angesprochen, hießt es lediglich, in der Maschine habe sich „das Übliche“ befunden. Ob es je zu einer Klärung kommt, ist unklar, denn die Überreste der Maschine werden im Wüstensand von Riad verschrottet.

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