Archiv für das Tag 'Flugzeug'

Sep 28 2010

EADS plant Variation aus Flugzeug und Hubschrauber

Abgelegt unter Luftfahrt allgemein

Die Luftfahrt ist immer auf der Suche nach neuen Lösungen, die die bisher verwendete Technik verbessert. Als der Mensch die ersten Flugversuche unternommen hat, war ihm nicht einmal ansatzweise klar, zu was die Luftfahrt heute in der Lage ist.

Und die Entwicklungen gehen weiter, das demonstriert jetzt EADS. Das Unternehmen will ein Fluggerät entwickeln, dass eine Mischung aus Flugzeug und Hubschrauber sein soll. So ist es auf Stern.de nachzulesen. Bei der Idee geht es darum, die Geschwindigkeit von Flugzeugen und Flexibilität von Hubschraubern miteinander zu verbinden. So soll die neue Maschine über die Fähigkeit verfügen, in der Luft zu stehen, das teilte die EADS-Tochter Eurocopter am vergangenen Montag im französischen Istres mit. Die Maschine wird über zwei Motoren verfügen. Zudem soll sie mit einem Hauptrotor und zwei kleineren Rotoren bestückt sein. Diese sollen an den Flügeln befestigt werden.

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Sep 09 2010

Flugzeuge: Rettendes Bierglas und Bombenalarm

Abgelegt unter Nachrichten

Dass ausgerechnet ein Glas Bier das Leben von Michael S. retten würde, hätte er auch nicht für möglich gehalten, als er sich auf den Weg zur Flugschau in Schnaittach-Lillinghof in Bayern machte. Am vergangenen Sonntag musste der junge Mann miterleben, wie ein historisches Doppeldecker-Flugzeug des Typs Tiger Moth von der Startbahn abkam. Die Maschine raste in das Publikum und verletzte fünf Menschen schwer, 33 wurden leicht verletzt. Und es gab einen Todesfall. Hildegard S. konnte nicht rechtzeitig reagieren, als der Propeller der historischen Maschine auf sie zukam. Durch den Propeller getroffen, sackte sie zusammen und war nur einige Momente später tot. Michael S. hatte direkt neben ihr gestanden, sich aber kurze Zeit vorher entschieden, sein leeres Bierglas zurück zur Theke zu bringen. Und genau das hat ihm wahrscheinlich das Leben gerettet.
Warum die Maschine nicht wie geplant abgehoben ist, sondern in die Menge raste, gibt den Experten Rätsel auf. Technische Mängel konnten nach der eingehenden Untersuchung der Tiger Moth nicht festgestellt werden. Die Rede ist von einem plötzlichen Windstoß, bestätigt ist das aber bislang noch nicht.
Die Befragung des Piloten verlief bisher erfolglos, weil er unter Schock stand und noch nicht vernehmungsfähig war.

Bombenalarm in Los Angeles

Pünktlich zum Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 mussten die Behörden in Los Angeles sich mit einer Bombendrohung beschäftigen. Eine thailändische Passiermaschine der Fluggesellschaft Thai Airlines war auf dem Flug von Bangkok nach Los Angeles in eine brisante Situation geraten. Auf einer Bordtoilette war die Drohung entdeckt worden, es sei eine Bombe an Bord. Am Flughafen in Los Angeles wurde das Flugzeug sofort an einen abgelegenen Teil des Flughafens gebracht und gründlichst untersucht. Doch es wurden keine Sprengkörper im Flugzeug gefunden. Um den 11. September herum sind die Sicherheitskräfte der USA besonders sensibel und reagieren auf jede mögliche Bedrohung. In diesem Fall erwies sich die Drohung glücklicherweise als unwahr.

USA: Volksheld vor Gericht

Aus der Laune eines frustrierten Arbeitnehmers heraus ist in den Vereinigten Staaten ein neuer Volksheld geboren worden. Der Flugbegleiter Steve Slater hatte nach einem Streit mit einer Passagierin, die sich nicht anschnallen wollte, das Flugzeug kurz nach der Landung auf dem Flughafen in New York über die Notrutsche verlassen. Dass er sich vorher noch eine Dose Bier mitnahm, machte ihn zur Kultfigur. Fans von Slater haben den Ausspruch „Schnapp Dir ein Bier und mach den Slater“ zu einer populären Umgangsform etabliert.
Doch jetzt steht Slater vor Gericht. Und das hält für ihn ein mögliches Strafmaß von sieben Jahren bereit. Die Anklagepunkte lauten „Grober Unfug“, „Rücksichtsloses Verhalten“ und „Kriminelle Gefährdung“. Und auch die Billigfluglinie JetBlue kann weder den Kultstatus Slaters erkennen noch über seine Aktion lachen.
Slater selbst hat inzwischen einen eigenen Medienmanager, der sich um Interviewanfragen und Talkshow-Einladungen kümmert. Die Fluglinie hat der ehemalige Flugbegleiter für die erste Klasse inzwischen verlassen. Und seine Strategie vor Gericht ist ebenfalls klar. Slater bat um eine psychologische Begutachtung.
Aufgrund seiner Popularität ist nicht zu erwarten, dass die Höchststrafe für Slater verhängt wird. Er wird aber in nächsten Zeit sicherlich hohe Einnahmen durch seine Medienpräsenz erzielen. Die braucht er wohl auch, denn die Fluggesellschaft denkt darüber nach, den finanziellen Schaden, der entstanden ist, Steven Slater in Rechnung zu stellen.

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Aug 17 2010

Kolumbien: Blitzeinschlag zerstört Flugzeug

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(SE) Man könnte meinen, es sei mit einem riesigen Messer durchtrennt worden. In Kolumbien ist ein Passagierflugzeug bei der Landung von einem Blitz getroffen worden. Das berichtet tagesschau.de.

flugzeug-kolumbienWas Naturgewalten anrichten können, wird deutlich, wenn man die Folgen betrachtet. Regelrecht zerfetzt lag die Passagiermaschine der Fluggesellschaft Aires auf der Landebahn der Insel San Andrés, die sie angeflogen hatte. In Anbetracht dessen, was der Blitz angerichtet hat, ist es fast schon ein Wunder, dass es bei den 127 Passagieren lediglich ein Todesopfer zu beklagen gibt. Eine Frau erlitt nach dem Unfall einen Herzinfarkt und starb daran. Wie die Behörden mitteilten, wurden insgesamt 120 Menschen verletzt, sechs Passagiere schafften es, das Flugzeug unverletzt zu verlassen. Kolumbiens Verkehrsminister Germán Cardona schloss technisches Versagen ausdrücklich aus. Das Flugzeug sei erst vor einer Woche überprüft worden und völlig in Ordnung gewesen. Schuld an dem Unfall seien nur die Witterungsbedingungen gewesen, so Cardona.

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Jul 28 2010

Rekord am Himmel: Flugzeug fliegt 2 Wochen mit Solar

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Zerbrechlich wirkte die „Zephyr“, als sie sich aufmachte, um ihren Rekordflug anzutreten.

Am 9. Juli hob das mit Solar betriebene Flugzeug ab, erst 336 Stunden und 31 Minuten später setzte es wieder zur Landung an. Damit brach die „Zephyr“ gleich mehrere Rekorde, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Nie zuvor hatte ein durch Sonnenenergie angetriebenes Flugzeug einen längeren Non-Stop-Flug geschafft. Das Flugzeug, das über eine Spannweite von immerhin 22,5 Metern verfügt, wiegt dabei gerade einmal 50 Kilogramm, wie die Entwickler des britischen Rüstungskonzerns Qinetic erläuterten. Es bedürfte also gerade einmal ein paar starker Männer, um die Maschine buchstäblich in die Luft zu werfen. Auch der Schweizer Abenteurer Bertrand Piccard liebäugelt mit der Solartechnik. Er möchte mit seiner „Solar Impulse“ demnächst die Welt umrunden.

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Jul 19 2010

Bolivien: Flugzeug ohne Pilot

Abgelegt unter Flugunfälle,Nachrichten

(TI) Eigentlich hätte Boliviens Regierungschef Evo Morales doppelt Grund, sich zu freuen. Zum einen ist er noch am Leben und zum anderen steht ein fabrikneues Flugzeug für ihn bereit.

Morales musste in den letzten Jahren immer wieder technische Probleme und Notlandungen mit dem völlig veralteten amerikanischen Sabreliner-Flugzeg in Kauf nehmen. Das berichtet die Financial Times Deutschland. Schlimmer noch steht es um die ursprünglich vier Hubschrauber des Landes. Inzwischen gibt es nur noch zwei, da Abstürze die restlichen Maschinen unbrauchbar gemacht haben. Morales war bei beiden Abstürzen kurz vorher ausgestiegen. Trotz den schwachen Finanzlage Boliviens hatte der Regierungschef also alle Argumente auf seiner Seite, als er sich entschied, in den Falcon-Luxusjet zu investieren. Mit dem französischen Flugzeugbauer Dassault konnte er sich auf einen verlässlichen Partner freuen, die zuverlässig und pünktlich lieferte. Doch keiner der Piloten hat die Qualifikation, die Maschine zu fliegen, die nötigen 100 Flugstunden fehlen. Bolivien sucht jetzt im Ausland nach einem Piloten. Solange muss Morales doch wieder in die alten Maschinen steigen.

Quelle: www.ftd.de

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Jun 24 2010

Ohnmächtige in überhitztem Flugzeug

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(TI) Die britische Fluglinie Virgin Atlantic muss sich herbe Kritik gefallen lassen, so ist auf SPIEGEL ONLINE zu lesen.

Auf einem Flug von London nach Newark in New Jersey (USA) verbrachten die Passagiere vier Stunden lang ohne Klimaanlage, Wasser oder Speisen. Der Flug war wegen schlechten Wetters umgeleitet worden, das Personal versorgte die Reisenden offenbar nicht einmal mit dem Nötigsten. Zudem kam es zu wiederholten Stromausfällen. Laut Aussagen der Gäste verloren drei Passagiere vorübergehend das Bewusstsein, da es in dem Flugzeug sehr heiß war. Eine Sprecherin der Airline bestätigte, dass ein Passagier nach der Landung ins Krankenhaus musste, sagte aber auch, dass dies nichts mit den Umständen des Fluges zu tun habe. Dennoch entschuldigte sich Virgin Atlantic öffentlich. Hinsichtlich eines neuen Gesetzes, das die Passagiere vor all zu langen Wartezeiten schützen soll, merkte die Sprecherin der Fluglinie an, dass dieses nur für amerikanische Unternehmen gelte, nicht für Virgin Atlantic.

Quelle: www.spiegel.de

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