Archiv für das Tag 'Lufthansa'

Jul 08 2010

Streit zwischen Lufthansa und Air Berlin

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(SE) Einig sind sich Air Berlin und Lufthansa eigentlich nur in einem Punkt: Sie lehnen die von der Regierung geplante Luftverkehrsabgabe ab.

Die Flughäfen und die Gewerkschaft verd.i sehen das ebenso und wollen die Einführung verhindern. Käme die „Ticket-Abgabe“ aber dennoch, sieht sich Air Berlin gegenüber Lufthansa im Nachteil. Den Grund erfährt man im „Handelsblatt“, das schreibt, dass die Abgabe nicht auf Umsteigegäste und den Frachtverkehr angewendet werden soll. Genau dort liegt aber der Schwerpunkt der Lufthansa, während Air Berlin ihre Gäste hauptsächlich von einem Flughafen zum nächsten fliegt. Die Berliner Airline fordert daher eine spürbar höhere Abgabe der Business Class und will damit dem Umweltschutz Rechnung tragen, da die Business-Kunden mehr Platz benötigen und damit der Spritzverbrauch steige. Lufthansa dagegen warnt vor der Abgabe auf Umsteigegäste und Fracht. Sie befürchtet eine Abwanderung ins Ausland.

Quelle: www.airliners.de

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Jul 06 2010

Air Berlin steigert Anteile von Niki Airline

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(NI) Die Fluggesellschaft Air Berlin nach der Zustimmung der Kartellbehörde die Anteile der österreichischen Niki Airline aufstocken können.

Der Anteil an Niki beträgt für Air Berlin statt der bisherigen 24 Prozent in Zukunft 49,9 Prozent. Damit ist zwar noch nicht die absolute Mehrheit erreicht, aber dennoch war dies ein wichtiger Schritt für Air Berlin. Wie von der Presse verkündet wurde, soll Air Berlin für die erhöhten Anteile eine Summe mehr als 20 Millionen Euro an die Partner-Fluglinie der Privatstiftung Lauda gezahlt haben. Die Gesellschaft des ehemaligen Formel-Eins-Fahrer Niki Lauda hat mit der Anteilserhöhung den Zusammenschluss mit der Lufthansa perfekt gemacht.

Eine Übernahme der österreichischen Airline durch Air Berlin wurde vonseiten des Bundeskartellamtes schon im Frühjahr 2010 zugestimmt, ehe die deutsche Fluggesellschaft nun die Anteile tatsächlich übernehmen kann. Mit der Anteilsübernahme hat Air Berlin an Niki Airline ein Darlehen ausgestellt, dass nach drei Jahren entweder zurückgezahlt werden kann oder die verbleibenden Anteile überschrieben werden.

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Jul 06 2010

Tarifverhandlungen bei Lufthansa gehen weiter

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(SI) Bei der Lufthansa sind die Verhandlungen für das Bodenpersonal in die nächste Runde gegangen. Bei den Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft ver.di und der Fluggesellschaft der Deutschen Lufthansa geht es um eine Anpassung der Gehälter und einer Verbesserung der Altersteilzeiten für das Bodenpersonal.

Nach Ansicht der Gewerkschaft ver.di sollen die knapp 50.000 Mitarbeiter des Bodenpersonals und dem Kabinenpersonal der Lufthansa nach Beendigung der Tarifverhandlungen bessere Konditionen bei der Arbeit erhalten.

Wie von der Gewerkschaft gegenüber der Presse verkündet wurde, sei die Lufthansa bei den Verhandlungen in erster Linie an Kosteneinsparungen interessiert. Ver.di dagegen will die Sicherung der Arbeitsplätze erwirken und die Arbeitsbedingungen.

Die letzte Verhandlungsrunde im Juni 2010 kam es zu Unterstimmigkeiten zwischen der Fluggesellschaft und der Gewerkschaft. Die Lufthansa hatte mehrfach betont, dass eine Senkung der Lohnkosten um bis zu fünf Prozent im Vordergrund steht und keine Lohnangleichung in Betracht käme. Ob es nach dieser Verhandlungsrunde zu einer Einigung auf beiden Seiten kommen wird, bleibt abzuwarten.

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Jun 30 2010

Dauer-Tarifstreit zwischen Lufthansa und Piloten beendet

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(BE) Nachdem es in den vergangenen Monaten 2010 zu einem langanhaltenden Streit zwischen der Lufthansa und den Piloten gekommen war, konnte man sich nun endlich einigen.

Die Pilotengesellschaft Vereinigung Cockpit konnte sich mit dem Flugunternehmen nach langer Zeit endlich auf einen neuen Tarifvertrag einigen. Teil des Vertrages sei jedoch, dass die Piloten sich bis März 2011 sich mit einer sogenannten Nullrunde abfinden müssen.

Grund für den Streit der Piloten mit der Lufthansa war, dass der Konzern eine Erweiterung im Ausland plant. Die Piloten sahen in diesem Zusammenhang ihre bisherigen Arbeitskonditionen gefährdet und fürchteten, dass sich diese dadurch verschlechtern könnten. Wie von der Pilotengesellschaft Vereinigung Cockpit zudem verkündet wurde, waren vonseiten des Konzerns in diesem Zusammenhang auch eventuelle Sparmaßnahmen gegenüber den Piloten geplant. Wie sich der Streit zwischen Lufthansa und den Piloten in Zukunft weiter entwickeln wird, bleibt abzuwarten.

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Jun 25 2010

Arbeitskampf bei der Lufthansa beendet

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(BE) Die Lufthansa gab bekannt, dass der Arbeitskampf mit der Vereinigung Cockpit beendet ist.

Der Bundesminister a.D. Dr. Klaus von Dohnanyi hatte eine Empfehlung für eine Schlichtung ausgesprochen, der die Lufthansa folgte. In dem Schlichterspruch geht es um Vereinbarungen über Vergütungs- und Manteltarifverträgen. Durch die Auslegung und Anwendung des Konzerntarifvertrages ist es zu einer Lösung von strittigen Fragen gekommen, die bereits seit Jahren immer wieder für Unruhe sorgten. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrages wurde bis zum 31. März 2011 festgelegt. Lufthansa betonte, dass durch die Einigung der Direktverkehre außerhalb der Drehkreuze des Unternehmens deutliche Kostenentlastungen zustande kämen. Auch für die Lufthansa Italia kam es zu einer Lösung. In Zukunft sollen deren Entwicklungen zu landesspezifischen Bedingungen ermöglicht werden.

Quelle: www.welt.de

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Jun 21 2010

Sparmaßnahmen bei der Lufthansa

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(BE) Die Lufthansa zieht in Betracht, in der Cateringsparte Stellen abzubauen und Lohnkürzungen vorzunehmen. Um weitere Sparpläne durchzusetzen, überlegt der Konzern aus der Gewerkschaft Ver.di auszutreten und sich einer günstigeren Gewerkschaft anzuschließen.

Unter dem Decknamen „Climb 2011“ hat Lufthansa schon angekündigt, dass es erneut zu erheblichen Sparmaßnahmen kommen soll. Nun wird es vor allem das Bodenpersonal, den Cateringservice, Technik- und IT-Fachkräfte treffen. Sollte Lufthansa alle Sparmaßnahmen wie geplant durchführen, müssen etwa 50.000 Mitarbeiter um ihren Arbeitsplatz bangen oder mit Lohnkürzungen von knapp einem Drittel rechnen.

Der Flugkonzern rechtfertigt die enormen Sparpläne mit der Aussage, dass ansonsten keine verbesserten Bedingungen für die übrigen Mitarbeiter geschaffen werden können. Laut Aussagen des Unternehmens sollen im kommenden Jahr bis zu 300 Millionen Euro eingespart werden. Auswirkungen haben die Pläne des Vorstandes jedoch lediglich auf die zahlreichen Angestellten, die nun um ihren Job bangen. Ob es zu einem erneuten Streik der Mitarbeiter dadurch kommt, bleibt abzuwarten.

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